Ab dem 1. Januar 2026 wird das CIO-System für eine leistungsstarke digitale Regierung erneuert

Ab dem 1. Januar 2026 wird das CIO-System für eine leistungsstarke digitale Regierung erneuert
Am 1. Januar 2026 tritt der neue Beschluss über das CIO-System des öffentlichen Dienstes 2025 in Kraft. Der Ministerrat hat diesem auf Vorschlag des Staatssekretärs Van Marum vom Innenministerium und für Königreichsangelegenheiten zugestimmt.
Der Beschluss ist ein wichtiger Schritt in der digitalen Transformation der Regierung, mit dem Ziel, die Digitalisierung effektiver, effizienter und verantwortungsvoller zu gestalten.
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Das CIO-System sorgt für Zusammenarbeit und Abstimmung zwischen allen Ministerien im Bereich ICT und Informationsversorgung. Jedes Ministerium hat einen Chief Information Officer (CIO), der für die Digitalisierungsstrategie und die Informationssysteme innerhalb des eigenen Departments verantwortlich ist. Durch bessere Koordination kann die Bundesregierung effizienter arbeiten, transparenter sein und schneller auf neue Herausforderungen reagieren. Der CIO-Rat, geleitet vom CIO des Rijk, ist das wichtigste Beratungsorgan. Hier treffen die CIOs der Ministerien und einige größere öffentliche Dienstleister Entscheidungen zu landesweiten Digitalisierungsfragen, wie Cloud-Policy und den verantwortungsvollen Einsatz von generativer KI durch das Rijk.
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Innovationen im System
Im CIO-System von 2021 wurde vereinbart, das System alle drei Jahre zu evaluieren. Auf der Grundlage der Evaluierungen im Jahr 2024 durch den Auditdienst des Königreichs (ADR) und das Beratungsgremium für ICT-Prüfung (AcICT) wurde das System nun in enger Abstimmung mit allen Abteilungen und Experten überarbeitet. Basierend auf den Bewertungen wurden einige Neuerungen umgesetzt.
Um das strategische Wissen über Digitalisierung auf höchster Ebene zu sichern, wurden neben den bestehenden Rollen des CIO (Chief Information Officer) und CISO (Chief Information Security Officer) neue spezialisierte Rollen in das System aufgenommen: Chief Privacy Officer (CPO), Chief Data Officer (CDO) und Chief Technology Officer (CTO). Dies sind inhaltliche Experten, die als Berater unter dem departementalen CIO tätig sind. Darüber hinaus wurde die Rolle des CIO für den Rijksdienst Karibik Niederlande (CIO RCN) formell als Teil des Systems festgelegt.
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Gestärkte Position des CIO des Königreichs
Der CIO Rijk erhält jetzt explizite Befugnisse zur Festlegung verbindlicher Rahmenbedingungen. Das bedeutet, dass der CIO Rijk Regeln, Standards und Richtlinien für die Informationssysteme aller Ministerien aufstellen und überwachen kann. Die CIOs haben vereinbart, dass, wenn im CIO-Rat keine Einigung erzielt wird, der CIO Rijk selbst eine Entscheidung treffen kann, um die Handlungsfähigkeit zu erhöhen.
Solide Informationsverwaltung
Das neue System legt klare Aufgaben fest, um die Qualität der ICT-Systeme zu verbessern. Abteilungs-CIOs müssen die Interoperabilität sicherstellen. Das bedeutet, dass Informationssysteme gut miteinander kommunizieren und zusammenarbeiten müssen, insbesondere beim Austausch von Daten und der Anbindung an gemeinsame bundesweite Einrichtungen. CIOs müssen auch für ein solides Informationsmanagement sorgen. Dies ist entscheidend dafür, dass alle Informationen nachhaltig, auffindbar, korrekt und zuverlässig aufbewahrt werden.
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Fokus
Durch bessere Steuerung, mehr Fokus auf Innovation und eine effizientere Verwaltung können die Abteilungen und öffentlichen Dienstleister ihre gesellschaftlichen Aufgaben effektiver erfüllen. CIOs erhalten mehr Spielraum für strategische Themen, wie die Erhöhung der digitalen Autonomie und die Nutzung technologischer Innovationen. Mit den neuen Rollen im System wird strategisches IT-Wissen besser sichergestellt.
Das CIO-System wird sich in Zukunft weiterentwickeln, um auf technologische Veränderungen zu reagieren. So bleibt die Regierung auch in Zukunft digital flexibel und effizient.
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Quelle: BTG

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